Wasserbett-Lexikon

Arten und Aufbau, allgemeine Fragen

Der Aufbau unserer Wasserbetten ist leichter, als Sie vielleicht annehmen. Sie benötigen keine handwerklichen Vorkenntnisse, oder ähnliches. Diese Aufbauanleitung sagt Ihnen alles, was Sie wissen müssen. Natürlich erhalten Sie zu Ihrem Bett eine genaue Aufbauanleitung.

  1. Entfernen Sie den Verschlussdeckel und Stopfen an der Wassermatratze, damit das Vakuum entweichen kann.Achtung! Die Wassermatratze muss der Raumtemperatur entsprechen, bevor sie auseinandergefaltet wird.
  2. Bauen Sie den Sockel auf und platzieren Sie die Gewichtsverteiler in den Sockel. Legen Sie nun die Bodenplatten auf den Sockel und richten diese mit einem gleichmäßigen Überstand aus.
  3. Öffnen Sie nun den Bezug und legen Sie die untere Hälfte auf die Bodenplatten. Platzieren Sie jetzt die Schaumstoffkanten in den unteren Teil.
  4. Legen Sie nun das oder die Heizelement/e mit der Schrift nach oben in den unteren Teil und führen das Anschlusskabel durch das vorgefertigte Loch. Achten Sie darauf, dass die Heizung nicht geknickt und auf keinen Fall unter dem Trennkeil platziert wird. Bei DUO Systemen bitte jeweils das Kabel nach außen führen. Die Heizung darf erst nach dem Auffüllen der Wassermatratze in Betrieb genommen werden.
  5. Positionieren Sie nun den Stand up Liner (Sicherheitshülle) in den Softsiderahmen, so dass die Ecken des Liners mit denen des Bettrahmens übereinstimmen. Ziehen Sie nun bitte die Sicherheitsfolie über alle Schaumstoffkanten nach außen.
  6. Falten Sie die Wassermatratze auseinander und legen Sie diese in die Sicherheitsfolie. Achten Sie darauf, dass die Matratze faltenfrei auch über dem Heizelement liegt und auch in den Ecken bündig zum Schaumstoff platziert ist. Bei DUO Systemen muss vorher der Trennkeil mittig positioniert werden.
  7. Füllen Sie nun die Flasche Conditioner (118ml), bei DUO Systemen jeweils eine pro Matratze, ein und befüllen Sie dann die Matratze mit warmen, aber nicht mit heißem, Wasser. Verwenden Sie hierzu einen sauberen 1/2 Zoll Schlauch.
  8. Die Wassermatratze darf nicht überfüllt werden! Die Füllmenge ist generell vom Körpergewicht abhängig und muss individuell beim Aufbau des Wasserbettes bestimmt werden. Die maximale Füllmenge bei Softside ist die Oberkante des Schaumstoffes. Die generelle Grundregel lautet: Wenn Sie in Ihrer gewohnten Schlafposition keinen Bodenkontakt haben, ist die Matratze richtig befüllt. Am besten Sie legen sich, wenn die Matratze zu 2/3 befüllt ist, das erste mal darauf. Sollten Sie noch Bodenkontakt haben, füllen Sie bitte weiter. Der Liegekomfort wird durch das Hinzufügen oder Entleeren von ca. 10-15 Liter Wasser problemlos verändert.
  9. Nach dem Befüllen muss die Matratze entlüftet werden. Dazu ziehen Sie den Einfüllstutzen der Matratze hoch und entfernen Sie die Verschlüsse (falls noch nicht geschehen). Jetzt schrauben Sie die Entlüftungspumpe (Air Extractor) auf den Stutzen und ziehen die ganze Pumpe ca. 5-10 cm nach oben. Sie können jetzt anfangen, die Luft abzupumpen, bis Wasser im Stutzen ist. Damit alle Luftblasen entfernt werden, streichen Sie nun mit Ihren Händen vom Kopfteil aus in den Ecken beginnend diese zum Stutzen. Wiederholen Sie den Pumpvorgang. Wenn die restlichen Luftblasen abgepumpt sind, können Sie die Entlüfterpumpe abschrauben und den Stutzen wieder verschließen. In einer Wassermatratze kann in der weiteren Verwendung durch Diffusion Luft entstehen, die Geräusche verursachen kann. Deshalb sollte diese Anwendung mit dem Bettwäschewechsel erfolgen.
  10. Wenn Sie die Matratze entlüftet und mit dem Verschlussdeckel und Stopfen wieder verschlossen haben, können Sie die obere Hälfte des Bezuges auf die Matratze legen und mit dem Reisverschluss zuziehen.
  11. Schalten Sie jetzt die Heizung ein und regulieren Sie die Temperatur auf ca. 28°C. Wir empfehlen je nach Wärmeempfinden ein gradweise Verstellen der Temperatur.Nun können Sie ein entsprechendes Bettlaken über Ihren Softsider ziehen und dann wünschen wir Ihnen eine gute Nacht!

Beruhigung F2 oder F10?

F0 bis F10 bezeichnen die Beruhigungsstufen einer Wassermatratze.
Die niedrigste Stufe F0 ist eine sogenannte „Freeflow“-Matratze: Wurde das Wasser einmal bewegt, schwingt es bis zu 15 Sekunden nach. Eine Freeflow-Matratze enthält im Gegensatz zu den Beruhigungsstufen F2 bis F10 keinerlei Einlagen, welche die Nachschwingzeit des Wassers verkürzen.
Beruhigte Matratzen haben hingegen Vlieseinlagen, welche die Eigenbewegung des Wassers reduzieren und somit deren Nachschwingzeit wie folgt reduzieren:

  • F0 - Freeflow - 10-20 Sekunden
  • F2 - ca. 3-5 Sekunden
  • F4 - ca. 2-3 Sekunden
  • F6 - ca. 1-2 Sekunden
  • F8 - ca. 0-1 Sekunde
  • F10 - weniger als 1 Sekunde

Beim Modell F8 und F10 ist standardmäßig eine Lumbarunterstützung eingearbeitet, d.h. im Lendenwirbelbereich wird die Matratze zusätzlich verstärkt und sorgt so ganz besonders für einen schmerzfreien Rücken.
Sie können die Lumbarunterstützung auch schon ab der Beruhigungsstufe F2 bestellen.

Für welche Beruhigungsstufe Sie sich entscheiden sollten, ist leider nicht so eindeutig zu beantworten: Erfahrungsgemäß wählen nur Wasserbettpuristen eine Freeflow-Matratze. Wasserbettenneulinge hingegen entscheiden sich zu Beginn meist für eine höhere Beruhigungsstufe, um sich an das neue Schlafgefühl zu gewöhnen. Wir empfehlen Neulingen eine mittlere Beruhigung, damit sind die meisten unserer Kunden über viele Jahre sehr zufrieden.

Das Softside-Wasserbett

  1. Der Sockel besteht aus beschichteten Faserplatten und bildet einen optischen Abschluss für Ihr Bett. Sie können ihn in vielen verschiedenen Dekors und auch Echtholzvarianten bekommen.
  2. Die Gewichtsverteiler sind notwendig, um das Gewicht des Wassers gut zu verteilen. Die Gewichtsverteiler werden ebenfalls aus Faserplatten gefertigt. Je nach gewünschter Bettgröße werden bis zu 9 Stützkreuze (etwa 50 x 50cm) eingesetzt.
  3. Die Bodenplatte trägt die Matratze und ist eine stabile Unterlage aus OSB-Platten.
  4. Der Schaumrahmen fasst Ihr Bett ein und gibt ihm seine Form. So wird ein „Breitlaufen“ der Matratze verhindert. Er besteht aus einem sehr formstabilen, verstärktem Schaum mit einem Raumgewicht RG40. Auch häufiges Sitzen kann ihm nichts anhaben. Der Rahmen wird fest mit der Bodenplatte verschraubt und kann deshalb auch nicht verrutschen.
  5. Der Schaumrahmen fasst Ihr Bett ein und gibt ihm seine Form. So wird ein „Breitlaufen“ der Matratze verhindert. Er besteht aus einem sehr formstabilen, verstärktem Schaum mit einem Raumgewicht RG40. Auch häufiges Sitzen kann ihm nichts anhaben. Der Rahmen wird fest mit der Bodenplatte verschraubt und kann deshalb auch nicht verrutschen.
  6. Die Sicherheitswanne aus Matratzenvinyl ist sozusagen der doppelte Boden. Sollte wider Erwarten die Matratze doch einmal beschädigt werden, fängt die Sicherheitswanne das auslaufende Wasser ganz sicher auf.
  7. Die eigentliche Wassermatratze ist ein Wasserkern mit Vlieseinlagen, die als „Wellenbrecher“ dienen und den Beruhigungsgrad und damit Ihre Schlafqualität bestimmen. Der Wasserkern wird aus einem speziellen und lebensmittelechten Vinyl hergestellt.
  8. Die Auflage aus Frottee oder Baumwolldoppeltuch komplettiert die Matratze. Sie nimmt hervorragend z.B. Körperfeuchtigkeit auf und leitet sie nach außen ab. Außerdem schützt sie die Matratze. Selbstverständlich können Sie die Auflage jederzeit waschen, sie ist mittels Reißverschluss im Handumdrehen ab- und aufzuziehen.

Das Hardside-Wasserbett

ist die Urform des Wasserbettes und nur zum Einbau in spezielle Bettrahmen geeignet. Die Hardside-Matratze benötigt einen stabilen Holzrahmen und kann nicht frei aufgestellt werden.

  1. Ein Heizelement ist auf jeden Fall notwendig, um die Matratze auf eine angenehme Temperatur einzustellen (zw. 25 und 30Grad). Es besteht aus einer magnetfeldfreien Heizmatte mit einem Temperatursensor und einer Regeleinheit, so können Sie bequem Ihre gewünschte Temperatur einstellen.
  2. Die Sicherheitswanne aus Matratzenvinyl ist sozusagen der doppelte Boden. Sollte wider Erwarten die Matratze doch einmal beschädigt werden, fängt die Sicherheitswanne das auslaufende Wasser ganz sicher auf.
  3. Die eigentliche Wassermatratze ist ein Wasserkern mit Vlieseinlagen, die als „Wellenbrecher“ dienen und den Beruhigungsgrad und damit Ihre Schlafqualität bestimmen. Der Wasserkern wird aus einem speziellen und lebensmittelechten Vinyl hergestellt.
  4. Die Auflage aus Frottee oder Baumwolldoppeltuch komplettiert die Matratze. Sie nimmt hervorragend z.B. Körperfeuchtigkeit auf und leitet sie nach außen ab. Außerdem schützt sie die Matratze. Selbstverständlich können Sie die Auflage jederzeit waschen, sie ist mittels Reißverschluss im Handumdrehen ab- und aufzuziehen.
Es gibt 2 Grundtypen: die „Hardside-“ und „Softside-“Wasserbetten. Die ersten Wasserbetten waren Hardside-Betten. Dabei wurde und wird die Wassermatratze direkt in eine stabile Holzumrahmung gelegt, die ihr den seitlichen Halt gibt. Das Ganze liegt auf einer Bodenplatte, die von Gewichtsverteilern unterstützt wird. Zwischen der Wassermatratze, dem Holzrahmen und der Bodenplatte befindet sich eine Sicherheitsfolie, die das Wasser bei einer eventuellen Beschädigung der Matratze auffängt. Die heute gebräuchlichste Form ist das Softside-Wasserbett. Hier besteht die seitliche Umrandung meist aus Schaumstoffteilen. Gute Wasserbetten haben einen zweigeteilten Schaumrahmen: der untere wird auf der Bodenplatte befestigt, der obere Teil hingegen kann sich mit der Matratze frei bewegen. Dieser sehr stabile Rahmen kommt ohne den sonst üblichen Holzrahmen aus. Dennoch kann eine Softside-Matratze in jedes vorhandene Bettgestell eingebaut werden. Für den Einbau in ein vorhandenes Bettgestell sind Wassermatratzen mit geteiltem Schaumrahmen besonders geeignet.
Die Unterschiede finden sich in Oberfläche und Füllung. Für die ersten Wasserbetten wurde eine glatte Vinyl-Folie benutzt und ihr „Kern“ bestand nur aus Wasser. Da sie unstabilisiert sind, heißen sie auch „Free flow“. Zur Dämpfung der Eigenbewegung des Wassers und damit zur Beruhigung werden im Innern der Matratze PVC-Zylinder, Kammern oder Fibermatten eingearbeitet. Damit kann die Eigenbewegung des Wassers leicht, stärker oder total beruhigt werden. Den Grad der Stabilisierung bestimmen Sie, er sollte auf alle Fälle das Schwebeschlafgefühl nicht stören. Stark beruhigte Matratzen beinhalten eine Lumbarstütze, die für eine perfekte Lendenwirbelunterstützung sorgt. Moderne Wassermatratzen werden öfter mit einer extra dehnfähigen Oberfläche gefertigt, welche den Komfort und die Anpassungsfähigkeit um ein Vielfaches steigert. Hier sind Sie aber wieder am Zug, herauszufinden, welche Matratze Ihren Empfindungen am nächsten kommt. Ein weiterer Unterschied besteht zwischen einteiligen (UNO) und zweiteiligen (DUAL) Wassermatratzen, was bedeutet, dass auch in einem Doppelbett jeder Schläfer seine eigene Matratze hat.
Eine moderne Softside-Wassermatratze kann in jedes Bettgestell eingebaut werden. Äußerlich sieht das dann auch wie ein ganz normales Bett aus. Für solche Einbauten sind Wassermatratzen mit einem geteilten Schaumrand besser geeignet, da die Handhabung beim Säubern und beim ganz alltäglichen Bettenmachen viel einfacher ist. Hardside-Wassermatratzen brauchen ein starkes Holzgestell, um dem seitlichen Druck des Wassers standzuhalten. Es wird also sehr selten möglich sein, eine Hardside-Wassermatratze in ein vorhandenes Bettgestell zu integrieren, da die meisten für eine solche Druckbelastung nicht konstruiert sind.
Nur wenn Sie mit Anlauf ins Bett springen, denn je stärker Ihr Wasserbett stabilisiert ist, desto geringer ist die Übertragung der entstehenden Bewegungen. In einem ausreichend stabilisierten Wasserbett werden Bewegungen nur eine leichte und kurze Dehnung des Vinyls verursachen, die im Allgemeinen nicht als störend empfunden wird.
Bisher ist davon nichts bekannt. Und auch die Medizin schließt solches aus. Das Wasserbett selbst wird nur dann in Schwingung versetzt, wenn Sie sich selbst im Bett bewegen. Die so ausgelöste Bewegung des Wassers wird unmittelbar von der integrierten Stabilisierung gedämpft. Außerdem wird sich die eigene Bewegung während des Schlafes durch den kaum noch spürbaren Auflagedruck der Wassermatratze um ein Vielfaches verringern.
Unter Laborbedingungen wurde Wassermatratzen eine Lebensdauer von 40 Jahren bescheinigt und viele der allerersten Wasserbetten werden nach wie vor noch jeden Tag benutzt. Außerdem hängt die Lebensdauer Ihrer Matratze sehr stark vom Umgang, der Pflege sowie der verwendeten Vinylart, der Qualität der Schweißnähte und bei Softside-Betten von der Qualität des Schaumrahmens ab. Hier entscheiden Sie sich am besten für ein System, bei dem dieser Schaumrahmen später eventuell separat ersetzt werden kann. Wichtig ist es auch zu wissen, dass das tragende Element in einer Wassermatratze das Wasser selbst ist. Wasser unterliegt keinen Ermüdungserscheinungen. Daher ändern sich der Komfort und die stützenden Eigenschaften einer Wassermatratze über Jahre hindurch nicht, im Gegensatz zu den Verschleißerscheinungen bei traditionellen Matratzen.
Nein, denn nach dem Aufbau des Bettes wird die Luft aus der Wassermatratze gelassen und somit das Bett geräuschfrei. Durch den sehr stabilen Aufbau, sein Wasservolumen und dem damit verbundenen Gewicht steht das Bett fest an seinem Platz. Das schon filmreife und unangenehme Quietschen der Bettkonstruktionen, wie sie bei herkömmlichen Betten oft auftreten, kann also ausgeschlossen werden.
Das hängt vom Typ des Wasserbettes ab. Bei einem Softside-Wasserbett mit einem weichen Rahmen ist es kaum anders als bei traditionellen Matratzen. Bei einem Hardside-Wasserbett, bei dem der Rahmen aus einer Holzkonstruktion besteht, brauchen Sie etwas mehr Übung. Hier wird das „Ein- und Aussteigen“ mit zunehmendem Alter auch etwas beschwerlicher. Eine integrierte Beckenunterstützung in der Wassermatratze erleichtert das aber etwas.
Selbstverständlich, denn ein gutes Wasserbett passt sich auch in der Sitzposition komplett an Ihren Körper an. Die Beine werden durch ihr niedrigeres Gewicht automatisch etwas höher gelagert, so dass man eine optimale Sitzposition erreicht. Im Gegensatz zu einem verstellbaren Lattenrost passt sich die Matratzenoberfläche genau Ihren Körpermaßen an. Auch wenn einer der Partner sitzt und der andere liegt, wird eine durchgehende Matratzenoberfläche beibehalten.
Das ist abhängig vom Typ und von der Größe Ihres Bettes. Ein typisches Wasserbett kann ein Maximalgewicht von 180 Kg/m2 erreichen.
Bisher ist kein Fall bekannt, in dem dies geschehen wäre. Das Gewicht eines Wasserbettes wird normalerweise von allen Deckenkonstruktionen gut getragen, denn es besitzt eine sehr gleichmäßige Gewichtsverteilung. Denken Sie an volle Bücherschränke oder aber an eine Feier mit mehreren Personen: Diese sind schwerer und haben eine höhere Punktbelastung, als ein normales Wasserbett je erreichen könnte. Selbst bei den schwersten Hardside-Wasserbetten gab es noch nie Probleme.
Nein, da ein Wasserbett ein druckloses System ist. Sie können sich bei geöffnetem Füllstutzen auf die Matratze setzen und trotzdem wird kein Wasser austreten. Selbst bei einer eventuellen Beschädigung der Matratze würde das Wasser nur sehr langsam austreten, sich dann aber sich in der Sicherheitswanne sammeln.
Bei einer Qualitätswassermatratze mit Sicherheit nicht, da die geprüften Produktionsmethoden Schweißnähte ohne Schwachstellen garantieren. Darüber hinaus haben die meisten Wassermatratzen verstärkte Ecken. Alle Wasserbetten haben eine Sicherheitsfolie um die Matratze, die bei einer eventuellen Beschädigung das austretende Wasser auffängt und dafür sorgt, dass kein Wasser aus Ihrem Bett austreten kann.
Das ist sehr unwahrscheinlich. Der Überzug, der jede Wassermatratze umgibt, schützt sie auch gegen scharfe Krallen und Zähne.
Nein, denn im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen werden die Eigenschaften einer Wassermatratze durch das Wasser bestimmt, das sich nicht durch ständige oder extreme Belastung verändert. Ein Wasserbett behält also immer 100 % seines Komforts und seiner Trageeigenschaften.
Ja, denn der Überzug eines Wasserbettes wird, genau wie jeder andere Stoff, durch eine brennende Zigarette beschädigt. Die Wassermatratze selbst kann aber nur oberflächlich angesengt werden. Das Wasser unter der Matratzenoberfläche verbreitet die Hitze augenblicklich über eine große Wassermasse, so dass keine hohen Temperaturen im Vinyl entstehen und keine Löcher eingebrannt werden können. Wenn Ihre Matratze dennoch beschädigt wurde, reicht ein Reparaturkleber, um die Lebensdauer Ihrer Wassermatratze weiterhin zu gewährleisten. Rauchen im Bett ist aber für jeden, auch für den Wasserbettschläfer, ungesund und gefährlich.
Ja, aber das ist sehr unwahrscheinlich. Scharfe Objekte können die Matratzenhülle nur durchlöchern, wenn Sie diese durch den dicken Überzug stecken. Bei einer normalen Benutzung des Wasserbettes kommt das aber meist nicht vor.
Vermutlich ja, denn das Reparieren einer Matratze ist sehr einfach. Dafür benutzen Sie das mitgelieferte Reparaturset. Da die Beschädigung normalerweise an der Oberseite der Matratze geschieht, tritt nur sehr wenig Wasser aus. So ist die Reparatur durchführbar, ohne die Matratze ausleeren zu müssen. Und auch nach einer Reparatur ist Ihr Wasserbett noch wie neu, denn ein gut repariertes Loch beeinflusst die Lebensdauer der Matratze nicht.
Eigentlich nur, wenn Sie umziehen, denn gegen Algen – und Bakterienentwicklung wird regelmäßig ein Wasseraufbereiter zugesetzt.
Für die Frische des Wassers in der Matratze wird regelmäßig ein Wasseraufbereiter nachgefüllt. Die Oberfläche reinigen Sie mit einem speziellen Vinyl-Cleaner, die Bezüge selbst können meist gereinigt oder gewaschen werden. Wie der Bezug gereinigt wird, entnehmen Sie dem Etikett bzw. der Pflegeanleitung. Dies alles sorgt dafür, dass Wasserbetten ein sehr hygienisches Schlafsystem sind. Bei regelmäßiger Pflege können sich weder Hautschuppen, Körpersalze, Hausmilben oder Bakterien ansammeln, noch kann sich Schimmel entwickeln, wie das bei gebräuchlichen Matratzen der Fall ist. Das ist auch ein Grund, weshalb sich Wassermatratzen besonders für Allergiker eignen.
Das ist abhängig von Typ und Marke. Manche Betten können demontiert werden, bis die Teile in einen Personenwagen passen. Beim Leeren und Füllen ist es wichtig, der Aufbauanleitung der Hersteller zu folgen. Wir bieten Ihnen dafür einen Hausservice an, Anruf genügt.
Im Allgemeinen nicht. Jedes Wasserbett hat sein ideales Wasservolumen, das von der Matratzenhöhe, der Matratzenform und dem Gewicht der Benutzer abhängt. Wie stabil sich ein Wasserbett anfühlt, ist abhängig von den benutzten Fließeinlagen und der eventuellen Lendenwirbelunterstützung in der Wassermatratze.
Eine Softside-Wassermatratze kann normalerweise in jedes Bettgestell eingebaut werden. Manche Softside-Matratzen sind hierfür besser geeignet als andere. Solche mit einem beweglichen Schaumrand sind am einfachsten einzubauen und auch einfacher zu pflegen. Manche Hersteller bieten dafür eine kostenlose Maßarbeit an, so dass Ihr Wasserbett ganz genau an Ihr Bettgestell angepasst wird.
Viele Wassermatratzen sind für den Selbstaufbau geeignet, aber selbstverständlich nimmt Ihnen ein Fachmann das gerne ab. So können Sie sicher sein, das alles fachgerecht montiert und genau die richtige Wassermenge eingefüllt wurde. Rechnen Sie für den Aufbau etwa 1,5 bis 2 Stunden, wobei das Füllen der Matratze die meiste Zeit beansprucht.
Bei Qualitätsprodukten kann das ausgeschlossen werden, da das Material aus lebensmittelechtem Vinyl besteht. Matratzen, bei denen auch das PVC in Europa produziert wird, bieten die beste Garantie für eine vorzügliche Qualität, da sie den strengsten EU-Normen entsprechen müssen. Das gleiche gilt für alle anderen benutzten Materialien.
Bei den neuesten Wasserbetten werden für die Schaumrahmen unverformbare Kunststoffprofile verwendet, was die Formfestigkeit des Rahmens garantiert. Außerdem kann man bei diesen Betten auch die oberen Schaumrahmen austauschen, ohne den Wasserkern zu entleeren zu müssen.
Die angenehme Wärme ist eine der meist geschätzten Eigenschaften einer Wassermatratze. Jedes Wasserbett wird mit einem speziell dafür entworfenen Heizungselement temperiert. Normalerweise wird die Wassertemperatur auf ca. 28°C eingestellt. Gute Heizungselemente lassen eine genaue Einstellung zu, so dass Sie die Temperatur an Ihre Wünsche anpassen können.
Die Heizung besteht aus einer Heizungsmatte und einem regelbaren Thermostat. Die Matte selbst wird unter die Wassermatratze gelegt und ist mit dem Thermostat verbunden, der sich außerhalb des Bettes befindet. Das sichere und energiesparende Heizungselement wird mit der Matratze mitgeliefert. Selbstverständlich entspricht das Heizelement den strengsten Qualitätsanforderungen: es ist nicht nur doppelt isoliert und frei von magnetischen Feldern geerdet, sondern besitzt außerdem eine automatische Sicherung gegen Überhitzung.
Ein Softside-Wasserbett ist mit Schaumrahmen, Sockel, Überzug etc. ein gut isoliertes System. Der Elektrizitätsverbrauch liegt im Durchschnitt bei ca. 1 KW/h pro Tag. Schlafzimmertemperatur, Bettgröße, Isolationswert des Deckbetts usw. haben natürlich auch einen Einfluß auf den Verbrauch.
Nein, denn selbst im Hochsommer reicht die Zimmertemperatur nicht aus, um die Wassermatratze auf angenehmer Temperatur zu halten. Die Heizung wird im Sommer nur ab und zu aktiv sein und so auch wesentlich weniger verbrauchen. Wenn es sehr warm ist, wird dabei die empfohlene Mindesttemperatur von 25 °C als angenehm kühl empfunden.
Eine Wassermatratze kühlt nur sehr langsam ab, zumal das System vom Schaum gut isoliert ist und das Wasser eine hohe spezifische Wärme hat. Selbst ein Stromausfall von einigen Stunden stellt also kein Problem dar.
Ja, einen einzigen: weil es ziemlich schwer ist, wird es Sie einige Stunden kosten, sollten Sie umziehen.
Nein, denn eine Wassermatratze ist ebenso wie Waschmaschine, Geschirrspüler etc. in der Haushaltsversicherung mit inbegriffen. Für detailliertere Fragen kontaktieren Sie am besten Ihren Versicherungsberater.
„Wasserschläfer“ können jung oder alt sein, dick oder dünn, Spitzensportler oder Lebensgenießer, das alles spielt keine Rolle. Wichtig für alle Wasserschläfer ist einzig und allein der um so vieles entspanntere Schlaf, der sie alle ausgeruhter sein lässt, egal wie sie leben.
Die größte Popularität hat das Wasserbett immer noch der begeisterten Mundpropaganda seiner Benutzer zu verdanken. Daher kaufen sich viele Leute ihr Bett auf Empfehlung von Bekannten, Freunden und der Familie. In Deutschland, Holland und Belgien schlafen mittlerweile zwischen 5 und 10 % der Bevölkerung schon auf einem Wasserbett. In den skandinavischen Ländern und den Vereinten Staaten ist der Prozentsatz aber noch um vieles höher.
Manche Händler bieten die Möglichkeit, eine Zeitlang in einem Wasserbett „Probe zu schlafen“. Über die Bedingungen, die genaue Regelung und eventuelle Kosten dieses Angebots erfahren Sie mehr in einem persönlichen Gespräch.
Selbstverständlich, denn das war der Anfang von Wasserbett 24: Aus Begeisterung und selbst gemachter Erfahrung hat der Gründer damit begonnen, auch andere von dieser Lebensqualität zu überzeugen. Inzwischen sind daraus hunderte von Kunden geworden. Wir hoffen, Sie gehören eines Tages auch dazu!!